Geheimnis des tanzenden Brotjungen endlich gelüftet!



Die Veröffentlichung von BioShock Infinite (ab 14,90€ bei kaufen) ist zwar schon ein Weilchen her (das Hauptspiel erschien bereits 2013), doch einige von euch erinnern sich möglicherweise an den tanzenden Jungen aus dem DLC “Begräbnis auf See”. Gleich zu Beginn der Erweiterung trifft man in Paris auf den kleinen Jungen, der glücklich mit einem Baguette in beiden Händen tanzt. Diese Figur gab über Jahre hinweg Anlass zu Spekulationen, ob vielleicht eine tiefere Bedeutung mit ihm verbunden sei. Dank des Twitter-Nutzers “Pocklecool” gibt es nun eine Antwort.

Die Kurzfassung: Nein. Der Tweet ging viral, sodass die damals verantwortliche Entwicklerin Gwen Frey geantwortet hat. Frey schrieb: “Ich habe alle Hintergrund Charaktere in Bioshock Infinite und den DLCs platziert. Das war ein großer Teil meines Jobs.” Obwohl sie bestimmt hunderte, wenn nicht tausende Figuren platziert hat, erinnert sie sich noch ganz genau an den Brotjungen. Frey erklärt, dass sie aufgrund ihres knappen Budgets Abstriche machen musste, so handelt es sich beim Hintergrund meistens um sogenannte “Chumps”. Dahinter verbergen sich NPCs, die lediglich dieselbe Animation endlos wiederholen und nicht über eine AI verfügen, die zum Beispiel für die Wegfindung verantwortlich ist. Die Paris-Szene fühlte sich für Frey zu “statisch” an und die Entwicklerin wollte ein wenig mehr Bewegung reinbringen.

Zuerst waren dafür zwei tanzende Kinder vorgesehen, dafür recycelte sie eine Animation von zwei tanzenden Erwachsenen aus dem Hauptspiel. Leider hatten die Kinder jedoch andere Proportionen als die Erwachsenen, weshalb sie durch den Boden glitten, daher musste die Entwicklerin improvisieren. “Also habe ich den Tanzpartner des Jungen entfernt und ein Baguette in seine Hände gelegt. Bam! Junge tanzt mit einem Baguette!”, so Frey über ihren witzigen Einfall. “Ich dachte mir, falls jemand fragt, sage ich einfach ‘Brot ist großartig, oder?!’ Ich dachte mir damals nichts dabei, aber dieser Junge ist die viralste Sache, dass ich jemals gemacht habe“, beendet Gwen Frey ihre Ausführungen.