Gran Turismo 7: Mikrotransaktionen teilweise extrem kostspielig



Es ist kein Geheimnis, dass es im Rennspiel Gran Turismo 7 (ab 61,90€ bei kaufen) neben allen kostenlosen Inhalten der Retail-Version auch einige Mikrotransaktionen gibt. Dies hatte Polyphony Digital bereits im vergangenen Jahr angekündigt und allen einen Weg angeboten, Zeit beim Erspielen der virtuellen Währung einzusparen. Doch erst jetzt sind die einzelnen Preise bekannt – und die sind teilweise extrem happig, wie u.a. Videogameschronicle berichtet.

Sämtliche Käufe von Autos bis Zubehörteilen läuft über Credits ab, die ihr wahlweise in verschiedenen Paketen für echtes Geld erwerben könnt, wenn ihr nicht die Zeit investieren wollt. Hierauf basiert das Problem: Es gibt insgesamt vier Pakete mit einer jeweils fest vorgegebenen Anzahl an Credits. Das kleinste Paket mit 100.000 Credits kostet 2,49 Dollar, das größte Paket für 19,99 Dollar umfasst zwei Millionen Credits. Allerdings gibt es einige Autos, die deutlich mehr als zwei Millionen Einheiten der Ingame-Währung kosten. Der McLaren P1 GTR ’16 schlägt beispielsweise mit 3,6 Millionen Credits zu Buche. Um euch diesen Boliden im Shop kaufen zu können, seid ihr dazu gezwungen, zwei Mal das größte Paket zu kaufen – und somit fast 40 Dollar auszugeben. Zum Vergleich: Bei Gran Turismo Sport kostete derselbe Wagen 4,99 Dollar.

Dieser “Paketzwang” sowie die aktuelle Preisgestaltung dürften nicht bei allen Spielern sonderlich gut ankommen. Während eines “State of Play”-Videos zu Gran Turismo 7 waren übrigens sogar Autos mit Preisen von über 20 Millionen Credits zu sehen. Sollten diese tatsächlich irgendwann den Weg ins Spiel finden, würden sie umgerechnet zirka 200 Dollar kosten – ein ordentlicher Batzen Geld. Alternativ lassen sich die Credits natürlich auch als Gewinne erspielen bzw. “grinden”, doch der Zeitaufwand für 1,5 Millionen Credits liegt selbst bei “Ideal-Bedingungen” bei deutlich über einer Stunde, wie u.a. hier auf YouTube gezeigt wird.